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.....oder
wie ich auf den Hund gekommen bin.
Meine
Liebe zu den Tieren machte sich bereits im frühesten Kindesalter
bemerkbar. Dies sehr zum Ärger meiner Eltern. Ständig brachte ich
neue Tier-Findelkinder, welche ich gefunden hatte, mit nach Hause.
Dabei machte es keinen Unterschied ob es sich hierbei um Mäuse, Vögel
oder sonstige Tiere handelte. Den Drang ständig verlassene oder verstoßene
Tiere zu pflegen wurde durch meinen Großvater, welcher sich als
Ornithologe weltweit einen Namen gemacht hatte, intensiv unterstützt.
Im
Alter von ca. 10 Jahren durfte ich während der Ferienzeit den Hund
einer befreundeten Arztfamilie hüten. Damals begann sozusagen meine
Leidenschaft zu den Hunden. Die familiären Umstände ließen es
leider damals nicht zu einen eigenen Hund zu halten.
Nach
der Berufslehre und nach Absolvierung der militärischen
Grundausbildung erfolgte mein Eintritt in das Polizeikorps der Stadt Zürich.
Während der zweijährigen Polizei-Rekrutenschule lernte ich die Angehörigen
der Polizeihunde-Staffel kennen. Sofort entbrannte wieder das Feuer
und die Liebe zum Deutschen Schäferhund wurde nachhaltig geweckt.
Im
Jahre 1979 wurde ich in die Polizeihunde-Staffel aufgenommen und ich
wurde Besitzer meines 1. Welpen mit Namen “Orlo vom Bahnwärterhäuschen“.
Leider musste dieser Hund nach einem schweren Unfall im Alter von 18
Monaten eingeschläfert werden. Als Nachfolger wurde “Olex von der
Wolfsgrube“ bestimmt. Mit Olex bestand ich meine ersten Prüfungen
in der Klasse Begleithund und Schutzhund I. Leider konnte “Olex“
die harten Anforderungen als Diensthund nicht bestehen und somit
musste ich diesen Hund zwangsläufig wieder weggeben.
Den
Grundstein für mein züchterisches Interesse wurde mit meinem dritten
Hund “Urbo von der Wolfsgrube“ gelegt. Die Züchter von “Urbo“
haben mich während vieler Jahre mit Ratschlägen bei der Ausbildung
dieses Hundes unterstützt und so wurde “Urbo“ einer der
erfolgreichsten Diensthunde der Stadtpolizei Zürich. Ebenfalls waren
uns im Leistungssport viele tolle Erfolge gelungen. So konnte ich
“Urbo“ bereits mit drei Jahren in den Klassen SchH III und IPO III
auf Prüfungen führen und anschließend weitere Erfolge in den
Klassen Suchhund und Sanitätshund verbuchen. Die Ankörung in der Körklasse
1 und die Teilnahme an etlichen Ausstellungen gehörten ebenfalls
dazu. Den krönenden Abschluss dieser großartigen Karriere bildeten 3
Medaillen der TKGS für besondere Leistung und 1989 der
Schweizermeister-Titel in der Klasse SchH III.
Am
23. Oktober 1985 wurde der Zwingername “vom Steinhauerberg“
eingetragen und am 18. September 1986 fiel der erste Wurf in unserer
Anlage. Der Name “Steinhauerberg“ hat eine gewisse Bedeutung.
Damals wohnten wir in der Steihaui. Dies war ein noch nicht großartig
bewohnter Hügel im Reusstal des Kantons Aargau. Dieser Hügel wurde
vor vielen Jahrzehnten als Steinbruch genutzt. Trotz des späteren
Wegzugs aus dieser Gegend habe ich natürlich den Zwingernamen als
Ursprung meiner züchterischen Tätigkeit behalten.
Seit
dieser Zeit sind viele Würfe in meiner Zwingeranlage zur Welt
gekommen, welche wiederum entweder an Leistungsprüfungen, Wesensprüfungen,
Körungen und Zuchtschauen vorgeführt worden sind.
Alle
diese wunderbaren Erfolge wären nicht zustande gekommen, hätten mich
nicht viele andere Züchter und Hundesportler ständig mit Rat und Tat
unterstützt. Mit vielen dieser Menschen hat sich im Laufe der Zeit
eine tiefe Freundschaft entwickelt. Mein besonderer Dank gilt deshalb
an dieser Stelle dem verstorbenen Hans Barandun, welchem ich einen
Grossteil meiner heutigen Erfahrung im Sporthundebereich zu verdanken
habe. Ebenfalls habe ich Hannes und Barbara Tobler mit dem Zwinger “von
der Wolfsgrube“, Peter
Odermatt mit dem Zwinger “vom Hochmoor“, Josef Rölli mit
dem Zwinger “von Basilisk“ und der Familie Göbl mit dem
Zwinger “vom Wildsteiger Land“ für die Unterstützung zu
danken.

Last but not least... der größte
Dank geht an meine Familie, welche mich über all die Jahre motivierte
an meinen Zielen festzuhalten, die anfallenden Arbeiten rund um die
Hundezucht mitgetragen hat und dadurch auf etliche andere
Gemeinsamkeiten verzichteten.
Gérard
Thanhoffer
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